Terminkalender

Einladung zur Jahreshauptversammlung (diesmal KEIN postalischer Versand)

So. 27.4. Mannschaften 9. Rd.
Fr. 9.5. Jahreshauptversammlung
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Stadtmeisterschaft 2014

 

Eine qualitativ und quantitativ starke Stadtmeisterschaft geht zuende. Das Ergebnis sieht schließlich klar aus, aber der Verlauf war sehr spannend. In der letzten Runde konnten noch drei Spieler den Titel erringen. Am Ende konnte sich aber doch der DWZ-Favorit Dirk Ermel mit 6,5 Punkten durchsetzen.

Auf den zweiten Platz landet Berhard Hoffmann, der lange Zeit die Tabelle angeführt hatte. Auf den weiteren Plätzen geht es sehr eng zu. Mit 5 Punkten und 28,5 Buchholzpunkten konnte sich Helge Verhoef nur durch Sonneborn-Berger-Wertung vor Max Raimann platzieren.

Ebenfalls 5 Punkte erreichte Jörg Dorr, der damit einen hervorragenden fünften Platz erreichte. Mit weitem Vorsprung konnte er sich so den Rating-Preis <1800 DWZ sichern.

Sehr hart wurde auch um den Seniorenpreis gekämpft. Mit 4 Punkten und 21,5 Buchholzpunkten musste auch hier die Sonneborn-Berger-Wertung entscheiden. Der Seniorenpreis geht schließlich an Karl-Ulrich Gutschke. Der zweiplatzierte Senior Günter Eckert muss aber nicht traurig sein, denn er konnte den Rating-Preis <1600 DWZ abräumen.

Um den Jugendpreis ging es ebenfalls spannend zu. Hasan Kayki und Tolga Üzel haben beide 3 Punkte. Mit einem Buchholzpunkt Vorsprung geht der Jugendpreis an Hasan.

 

Zur Endtabelle...

Vereinspokal 2014

Am 25. April startet der Vereinspokal-Wettbewerb. Es wird ein Meisterturnier und ein Qualifikationsturnier gespielt. Für das Meisterturnier konnte man sich im letzten Jahr qualifizieren. Das Qualifikationsturnier ist offen für alle Spieler des Vereins.

Zur Ausschreibung...

Schlaflose Nächte in Kassel (von Daniel Bäcker)

Vom 28.03. bis 30.03. fand in Kassel die Deutsche Schachamatuermeisterschaft im Ramada Hotel statt. 5 Hildesheimer Schachspieler nahmen an diesem Turnier teil. Das waren Werner, Karl-Ulrich, Max R., Felix S., Hasan und ich (Daniel). Zudem haben sich noch über 300 Kandidaten angemeldet, sodass schon im Januar die Onlineportale geschlossen wurden.

Gespielt wurden 5 Runden mit einer angenehmen Zeiteinstellung (1:30h für 40 Züge und 15min für den Rest + 30s/Zug).

Der erste Tag lief für uns nicht besonders gut. Sowohl Hasan als auch Felix mussten zwei Niederlagen einstecken. Nur Werner schaffte es seine beiden Gegner zu besiegen. Alle anderen erspielten sich nur einen Punkt. Am nächsten Tag erwischte das Pech dann Werner, der beide Partien verlor. Etwas mehr Glück hatte ich, der trotz Figureneinsteller die Partien gewinnen konnte und so, mit drei Punkten von uns Hildesheimer, in Führung lag. So kam es, dass keiner von uns einen Preis mit nach Hause genommen hat. In der B-Gruppe erreichte Max mit 3 Punkten den 18. Platz, Werner mit 2 Punkten den 38. Platz. Karl-Ulrich in der D-Gruppe erspielte sich mit 3 Punkten, aber ohne verlorenes Spiel, den 25. Platz. In der F-Gruppe besetzte ich mit 3P. den 22. Platz, Felix mit 2.5P den 33. und Hasan mit 2P. den 42. Platz.

Trotz alledem war es ein schönes,nettes Turnier mit einem tollen Ambiente.

Wir richten die Deutsche Meisterschaft aus!

Seit 10.3. ist es amtlich. Der Ausschuss "Breitensport" des DSB vertraut uns die Ausrichtung der Deutschen Familienschach-Meisterschaften 2014 an. Das Scharnhorstgymnasium hat schon signalisiert, dass die Aula zur Verfügung steht. - Nun frisch ans Werk, damit die Veranstaltung ein strahlender Erfolg wird.

Termin: Sa. 20.09. 13:00 Uhr

3-D-Schach siegt bei Jugend forscht

Joshua Naumann (ehemals HiSV) und Torben Evers (SCS) haben ein 3-D Schachspiel entwickelt. Sie wollen eine Schülerfirma gründen und diese Spiele vertreiben. Interessenten könnten bei mir den Kontakt zu diesen Schülern der Schachschule am Scharnhorstgymnasium herstellen. Eine gute Idee, die für unseren Sport wirbt.

Junioren-Stadtmeisterschaft 2014

Die Junioren-Stadtmeisterschaft hat begonnen.

Das Schnellschach-Einsteigerturnier ist aus in diesem Jahr ein großer Erfolg. Acht Teilnehmer im Meisterturnier und 18 Teilnehmer im offenen Hauptturnier ist erneut eine tolle Beteiligung.

Zur Auslosung der Runden und zu den Tabellen hier klicken.

Friedmar auch 2014 unser Vereinstrainer

Die Verhandlungen sind abgeschlossen. Das Vereinstraining einmal monatlich mit F. Schirm geht auch in 2014 weiter. Es wird eine strukturelle Änderung geben. Friedmar wird die Themen des Buches "Tigersprung auf 1500" abarbeiten. Es besteht dann die Möglichkeit der Vor - und Nacharbeit. Ausgebaut werden die Bereiche Einzeltraining und Jugend-Turniervorbereitung. - Ein tolles Vereinsangebot -

Vereinsmeisterschaft

Die Vereinsmeisterschaft ist am 13.12.2013 zuende gegangen. Rüdiger Schmoldt reichte ein Remis gegen Hubert Stahl in der letzten Runde zum Titel. Auf dem zweiten Platz mit einem halben Punkt weniger landete Dirk Schwichtenerg. Ebenfalls mit einem weiteren halben Punkt Abstand folgt Dirk Ermel auf dem dritten Platz. Zum Endstand...

Nachruf

Gerald Wiege +30.11.13

Gerald Wiege ist am 30.11.2013 plötzlich verstorben. Alle Schachfreunde, für die ich spreche, sind sehr traurig. Da ist die Schach AG des Scharnhorstgymnasiums: Kompetenz im Schach gepaart mit einfühlsamem Umgang mit den Kindern war hier sein Erfolgsrezept. Die Begleitung zum Schulschachpokal in Bremen in der vergangenen Woche wird den Kindern noch lange in guter Erinnerung bleiben. Da sind die Eldagser Schachfreunde: Gerald machte ihre Bekanntschaft bei der Turnierfahrt in Holland. Dort war er immer für eine Partieanalyse zu haben, egal auf welchem Niveau der Partner spielte. Durch seine Geselligkeit am Rande des Schachspiels wurde er zum eldagser “Fast-Mitglied“. Unvergessen sind die Tandemschach-Abende in Eldagsen mit Heimfahrt am nächsten Morgen. Und schließlich ist da der Hildesheimer Schachverein: Wir freuten uns immer, wenn er die Stadtmeisterschaft mitspielte oder einfach mal zum Übungsabend vorbeischaute. Als vorbildlich fairen Schachspieler, der den Gegner stets wertschätzte, der in Sieg und in Niederlage zugewandt und sachlich blieb und der im Zwischenmenschlichen korrekt und humorvoll war, werden wir Gerald in Erinnerung behalten.

Mit Gerald Wiege verliert die Schachlandschaft in Hildesheim eine herausragende Persönlichkeit.

W. Freier

 

Ein wunderschöner Schachabend bei der TSG Oberschöneweide Berlin (von Werner Freier)

Rudi und Werner
Kai U. Melchert fährt hoch
"schnelles" Erinnerungsfoto
Die Extrawurst

Fortbildung muss sein. Gerade für den Vorsitzenden ist das besonders im November der Grund weshalb er beim Vereinsabend oft fehlt. Aber die Veranstaltungen des Ärztekongresses sind am Abend zu Ende und so versucht sich der Vorsitzende als Vereinstester. So geschehen gestern 15.11.13 bei der TSG Oberschöneweide in Berlin.

Womit soll ich anfangen.

Location: Die Schachfreunde spielen im Vereinsheim der TSG, einem Verein der mehrere Sparten hat. Das Vereinsheim liegt direkt an der Spree und hat im Sommer eine Aussenterasse. Mit Öffi´s direkt per Tram (Station: Nixenstr.) zu erreichen. Die Schachsparte ist, nach Auskunft des Wirtes eine der geselligeren. Ja. Einen Wirt gibt es hier. Der zapft mir dann auch das erste Radeberger. 0,3 l. 1,90€. Wow. Das sind Preise. Im Schankraum läuft gerade ein Fussball-Länderspiel. Auch Prima. Später bekomme ich noch eine "Extrawurst", denn ab 21:00 ist die Küche geschlossen, aber für mich als Gast gibt es da eine Ausnahme. Die Currywurst ist große Klasse. Die Location verdient uneingeschränkt die Note 1 (mit Sternchen).

Spielbetrieb: Ausgesucht hatte ich den Verein, da am Abend ein 5-rundiges Swiss-Schnellschachturnier im Rahmen einer Turnierserie ausgeschrieben war. Das fand auch statt. Der Vorsitzende nahm meine Anmeldung entgegen. Kein Startgeld. Als Preise winken Verzehrgutscheine in der Vereinskneipe. Ich spiele mit und mache meine obligatorischen 50%. Später wird mir gezeigt, dass im Hinterzimmer auch noch Turnierschach gespielt wird. Die sog. Berliner "Feierabendliga". Spielbetrieb bekommt eine satte Note 2.

Klima und Leute: Der Spielleiter begrüßt mich etwas muffig. Er wartet "not amused" auf das Hochfahren des Windows-Laptops. Ich spiele mich derweil mit einem 10-jährigen Jugendtalent (Filip Grozea) warm. Königsgambit, ambitioniert. Dann werde ich nett angesprochen. Peter Augustin heißt der Schachfreund. Sehr netter Biologe, der beim Schnellturnier nicht mitmacht, aber zuschaut. Er ist Guinness-Liebhaber, das hier auch im Ausschank erhältlich ist. Ich erkläre wo Hildesheim liegt und wir machen Erinnerungsfotos. Später lerne ich an der Bar Rudi kennen. Ein Schach-Orginal. Hat vor vielen Jahren gegen Tal im Simultan remis gemacht. Ich erfahre, das der Verein 2013 Berliner Blitz-Mannschaftsmeister geworden ist und in der Oberliga spielt. Sie waren auch schon einmal in der 2. Bundesliga. Zwischendurch spendiert der Turniersieger eine Runde. Sehr gesellig. Beurteilung: Note 1 (mit zwei Sternchen).

Jugend: Jugendliche gibt es nicht so viele. Ein zwölfjähriger (Emil Schmidek, DWZ um 2000) macht im Schnellschach Platz 2. Der Zehnjährige (s.o.) spielt auch sehr gut, kann sich beim Schnellschach noch nicht durchsetzen. Eine Jugendmannschaft gibt es nicht. Man ist aber mit einem benachbarten Jugendverein befreundet. Hier muss ich mal eine Note 3 vergeben.

Gesamtbeurteilung: Schachverein der Spitzenklasse. Wenn ich in Berlin wohnen würde, dann wäre das der Verein meiner Wahl (ohne jede Übertreibung). Hier trifft guter Spielbetrieb auf zwischenmenschliche Wärme. Wenn ich das nächste Mal an einem Freitag in Berlin bin, dann Plane ich einen Abstecher zur TSG O´weide fest ein. Vielleicht sollten wir Hildesheimer einmal überlegen, ob wir diesen freudlichen Verein einmal gemeinsam besuchen. Link zur TSG...

HiSV entscheidet das Derby für sich

Josef Fahlbusch zu Gast
Gerald mit Siegeswillen
Spannung beim Derby

Zuschauer beim Schach sind eine Seltenheit, doch am vergangenen Sonntag, den 10.11. fanden sich Schachinteressierte zum Zuschauen beim Lokalderby in der Landesliga zwischen dem SC Bad Salzdetfurth und dem Hildesheimer Schachverein ein. Darunter auch ein bekanntes Gesicht. Den über 80-jährigen Josef Fahlbusch hielt es nicht mehr zu Hause. Wegen seines Alters hatte er das aktive Turnierschach vor einiger Zeit an den Nagel hängen müssen, doch diesmal wollte er sich den Wettkampf nicht entgehen lassen.

Pünktlich um 10:00 Uhr wurden die Partien begonnen, doch ein Brett der Salzdetfurther blieb unbesetzt. Zuviel Respekt hatte man wohl vor Heinrich Höxter, der in der Vorwoche einen nationalen Meistertitelträger besiegen konnte. An Brett 5 wollten die gut befreundeten Spieler keinen Kampf austragen und einigten sich daher nach wenigen Zügen auf Remis. 1,5: 0,5. Eine Stunde später geriet André Wiege (SCS) am Spitzenbrett unter Druck. Dirk Ermel (HiSV) opferte einen Bauern. Doch dieser Bauer war vergiftet, nach dem Schlagen verlor André Wiege eine Figur und gab daher auf. 2,5:0,5. Eine weitere Stunde später war Brett 2 fällig. Benjamin Löhnhard (SCS) hatte in der Eröffnung eine Figur geopfert. Doch der 20-jährige Christian Frank (HiSV) bewies, dass das Opfer nicht korrekt war. Es war nun 13:30 und der Spielstand war 3,5:0,5. Axel Janhoff, der Mannschaftskapitän des HiSV, zwang nun Martin Söllig zum Remis. Damit war mindestens ein Mannschaftspunkt gewonnen. Als nun noch Bernhard Hoffmann Remis erzielte war der Mannschaftssieg perfekt. Die beiden letzten Partien dienten nur noch der Ergebniskosmetik. Werner Freier gelang gegen Jörn Karmann ein Remis in schwieriger Lage. Die letzte Partie ging dann doch noch an die Mannschaft aus dem Lammetal. Gerald Wiege erkämpfte gegen Rüdiger Schmoldt einen verdienten Sieg. Der Endstand 5:3 schmeichelt den Hildesheimern, die nun auf dem dritten Platz der Landesliga platznehmen. Bad Salzdetfurth ist heute, nach der zweiten Saisonniederlage mitten im Abstiegskampf angekommen.

Felix hält gut mit
Hasan holt U-18 Sieg
Schachmädchen u. Schachopa
Gruppenfoto

Hildesheimer Schachdeligation gewinnt in Schnathorst (von Max-G. Raimann)

Am Samstag 26.Oktober fuhren wir zu 5. in einen kleinen Ort hinter Bad Oeynhausen. Mit Hasan Kayki und Felix Schmidt waren 2 Jugendliche dabei. Waldemar Schneider als Senior und Max-Günter und Brigitte Raimann als Fahrer und Betreuerin.

Wir kamen rechzeitig 9:00 Uhr am Spiellokal an.

Es gab 4 Gruppen, so war für jeden etwas dabei. Felix durfte zwar im Jugendturnier spielen, entschied sich dann aber für das Erwachsenen Turnier, Gruppe bis 1400 DWZ. Max und Waldemar waren Favoriten in ihrer jeweiligen Gruppen. Während ich in der 2. Runde das kleine Schachmädchen total unterschätze und in Zeitnot einen Turm und damit die Partie verlor, zog Waldemar einsam seine Kreise in der B-Gruppe. Felix kam aufgrund einer schmerzhaften Verletzung etwas schwer in Gang, aber am Ende hatte er mit 4 Punkten aus 7 Partien noch eine ordentliche Bilanz. Hasan spielte im Vorderfeld gegen starke Gegner.

Wegen des guten Erfolges waren wir auf der Rückfahrt noch gemeinsam Essen. Besonderen Dank an die Betreuerin, die uns motivierte und auch die Fotos machte. Die 3 Spieler des Hildesheimer SV holten 14 Punkte. Der Sieger in der Mannschaftswertung: SG Oesede-Georgsmarienhütte kam mit 4 Spielern auf 17 Punkte. Kaum auszudenken wenn wir auch mit 4 Spielern angetreten wären.   Da wir 2 Wanderpokale gewonnen haben sind wir allerdings verpflichtet nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

Als inoffizieller Turniertester würde ich folgendes Beurteilen:

  1. Spiellokal : Groß und Hell: Note 1
  2. Gruppeneinteilung (4 Gruppen) ok: Note 2
  3. Teilnehmerzahl  ca. 60: Note 3
  4. Bewirtung und Preise mittelmäßig: Note 3
  5. Gewinne (Pokale und Preise ok): Note 2
  6. Turnierorganisation (zu lange Pausen): Note 3

Gesamturteil: Note 2 (-)

Felix, der Sieger der Herzen

Wernigerode. Sonntag, 17:18. Der Regionalexpress 3614 fährt in den Bahnhof ein. Sichtlich erschöpft sind auch drei Schachfreunde aus Hildesheim unter den Reisenden. Das Faltschachbrett, dass in den letzten Tagen, bei der Heimfahrt so manche impulsive Analyse (Bild) hinter sich gebracht hatte, blieb nun im Rucksack. Doch zunächst der Reihe nach:

Gerald, Werner und Felix hatten schon vor vielen Wochen beschlossen gemeinsam den Deutschland Cup in Wernigerode mitzuspielen. Gerald hatte die Bauernskuptur aus echtem meißener Porzellan im letzten Jahr gewinnen können und hoffte nun, diesen Isolani in seinem Pokalregal auflösen zu können. Das wären dann verbundene Freibauern, ein Schachmotiv, dass Werner in der letzten Runde auch umsetzen konnte. Frisch ans Werk machte man sich am Dienstag nach der Arbeit auf die Reise. Felix und Werner bewohnten eine Luxussweet im Kongresshotel, Gerald buchte „Futtern bei Muttern“ in der Pension Orchidee. 17:30 erste Runde: Gerald remis, Felix remis und Werner bekommt einen Punkt geschenkt. Sein Gegner hatte im Fischer-Spielmodus die Notation nicht durchgeführt und wurde daher vom Schiri genullt.

Glück für Werner in vergeigter Stellung. Abendprogramm wie letztes Jahr bei Steak, Bier und Championsleague in der Hotelbar. Übernachtung ohne besondere Vorkommnisse außer der Tatsache, dass Felix des abends mit der Bettdecke wie mit einer siebenköpfigen Schlange kämpfte. Für diese Nerverei rächte sich Werner des Nachts durch heftiges Schnarchen. Mittwoch nächste Runde. Felix remis, Werner remis, Gerald gewinnt. Heimreise. Donnerstag Doppelrunde. „Wer da nicht punktet kann gleich einpacken“ so Gerald mahnend im Auto. Werner vergeigt im Endspiel und stört so die Quote, denn Gerald und Felix punkten. Nachmittag: Werner spielt remis. Wirklich zu wenig für diesen Doppelspieltag. Felix gewinnt. Gerald bekommt es mit einem Schachspieler zu tun, der in jugoslavischer Zockermanier, sonst eher von Dieter D. bekannt, die Eröffnung erstmal runterblitzt. Ebenso wie Dieter D. bevorzugt er die „IGEL“-Spielweise. Bloß keine Figur über die 5. Reihe entwickeln. Dem Landesligaroutinier ging diese Spielweise zu weit. Er protestierte mit einer Verlustpartie gegen so ein destruktives Spiel. Freitag: Tunierpause. Samstag wollte Werner gegen einen DWZ-Schwächeren punkten. Zwischenmatt übersehen. Das kostet Material und später die Partie. Felix und Gerald punkten weiter. Für Felix wird es so langsam zum Turnier der Turniere. Vater Roland betrachtet via Internet die Aufholjagt seines Sprösslings. Ach so, gewichtiger Besuch hatte sich kurzfristig zur Reisegruppe gesellt. Martin hatte die Vorzüge des Schöne-Wochenende-Tickets genutz, um sich vor Ort ein Bild von dem Turnier zu machen. Sonntag nutzte Roland den Mitfahrservice. Gerald konnte nicht mehr zum Sieger aufschließen. Der Kaffeehausspieler war zu erfolgreich und nicht mehr einzuholen. Werner spielte um die Ehre und konnte nach 62 Zügen die Lucena-Stellung erreichen. Felix hatte an diesem Tag den großen Showdown. In der letzten Runde traf er auf den bis dahin ungeschlagenen Erstplatzierten. Mit Schwarz erreichte Felix eine Gewinnstellung. Klasse. Doch dann überschätzte er seine Angriffsmöglichkeiten im direkten Königsangriff. Insgesamt wurde es bei Felix dann ein gefühlter dritter Platz und eine DWZ- Verbesserung auf 1052, bei Gerald auch ein Dritter Platz und bei Werner ein 7. Platz. Es hat viel Spaß gemacht und diese Truppe hat schon für weitere Turnierengagements verabredet.

Sportfest auf der Steingrube am 9.6.

Wie schon im letzten Jahr präsentierte sich auch dieses Jahr der Schachverein wieder auf dem Sportfest auf der Steingrube. Zahlreiche Interessenten spielten mal gegen unseren Simultanmatador Rüdiger.